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Daniel Aschwanden

Projekte: PARCOURS II I PARCOURS I Stadt in der Stadt

 

zur website: http://dadax.org/

 

facebook:  http://www.facebook.com/#!/DadaX.Wien

 

 

BIOGRAPHIE

Daniel Aschwanden, Schweiz, geb. 1959.

Daniel Aschwanden arbeitet als Performer und Choreograf im Kontext von zeitgenössischem Tanz und Performance. Seine Interessen führen ihn aber auch ins Feld von Videokunst und neuen Medien. Seit kurzem beschäftigt er sich mit performativen Interventionen in urbanen Kontexten, hinterfragt die Bedingungen von “Ortspezifizität” und entwickelt Methoden um Schnittstellen zwischen Medientechnologien und Menschen herzustellen. In diesem Unterfangen arbeitet er gemeinsam mit Peter Stamer.  Sie haben mehrere Formate, angesiedelt in China und Europa entwickelt mit einem Akzent auf Austausch und kommunikationsorientierten Kunst&Performancepraktiken.
In den späten 80iger Jahren gründete er das erste “freie Szene” Tanz&Performancefestival in Wien. In den 90iger Jahren arbeitete er mit einem starken Fokus auf experimentelle Ansätze im Bereich von Kunst und sozialem Engagement mit seiner gemischten Gruppe aus behinderten und nichtbehinderten TanzperformerInnen namens Bilderwerfer. Sie tourte ausgiebig in Europa, den Vereinigten Staaten und  Südamerika.
Aschwanden interessiert sich sehr für prozessorientierte Arbeitsformate und kollektive Kreationsansätze. 
2006 wird er artist in residence am Tanzquartier Wien.
2007 initiiert Daniel Aschwanden gemeinsam mit Katherina Zakravsky das PATHOSBÜRO, welches sich zwischen Theorie und Praxis  der Recherche von Pathosformeln nach Aby Warburg und ihrer medialen Transformationen annimmt. In der Folge werden Lectures, urbane Interventionen, das Magazin Pathospost  sowie  Science -Fiction Videos samt  performativer Extensionen produziert. Ausserdem wird er Co-Gründer von SCREEN.tv, einer Kunstinitiative zur Betreibung einer Internet-TV –Streaming Station. Das medienlabor ABSENT INTERFACES , welches er gemeinsam mit Scott Delahunta initiierte, existiert als europäisches Netzwerk.

Ausgewählte Arbeiten:

2000 -05 verschiedene Kollaborationen mit Yosi Wanunu, Toxic Dreams
2003  “immer jagte er Blondinen “mit Anne Juren und Jack Hauser.
2005  Stadtraum Performanceprojekt “framefreezeframe” (Wien,Bratislava)
Ein  erster Pekingaufenthalt  mit Peter Stamer wird  im  Video “Chinese Whispers” zusammengefasst.
2006 Stadtprojekt “Headroom” am  DIAF (Dashanzi international art festival) als Serie von Interventionen, Installation und diskusiven Events. Eine Wiener Übersetzung in Form eines Hörspiels als Liveperformance findet im September  unter dem Titel “Chinese Whispers”unter der Mitwirkung des Soundt(h)inkers Oliver Stotz  am Tanzquartier statt.
2007 Chinese Whispers mit Peter Stamer wird als “echtes” Hörspiel vom ORF, Ö1 produziert und in der Folge von Deutschlandradio (2008) und dem Westdeutschen Ruundfunk 2009 ausgestrahlt.
2008 les boîtes- instructions for a foreign city with Peter Stamer, Les Subsistences, Lyon, France
Pathosalarm in outer space, video mit Pathosbüro
Path of Money mit Peter Stamer, Theatre in motion Peking, Museum of modern Art Shanghai
Pathologies I-V, Pathosbüro, Vienna, Quartier for digital Art/ Schikaneder cinema/Workshop -and culture house
Wish I would play in this movie again mit D. Zimmermann und K. Filip, BRUT Theater Wien
2009 Pathosalarms extended cinema: screening und liveperformance, Filmhaus Wien, Pathosbüro
The path of money mit Peter Stamer, Penghaotheater Peking, Haus der Kulturen der Welt Berlin, Tanzquartier Wien
Zusammenarbeit mit con.tent architects. Gewinn des Architekturwettbewerbs Kommunikationszentrum Aspern Seestadt